Biotop-Korridore in Costa Rica und der Dominikanischen Republik

Die Produktionsflächen von Banane und Ananas bilden große, zusammenhängende Anbaugebiete. Sie trennen dadurch natürliche Lebensräume; Für Tiere und Pflanzen bilden sie unüberwindbare Barrieren. Im Projekt del Campo al Plato entstehen beispielhaft in Costa Rica und der Dominikanischen Republik drei neue Vernetzungsstrukturen, welche die umgebenen Naturlandschaften und Schutzgebiete sowie Gewässer und Wälder durch die Anbauflächen miteinander verbinden. So wird der Barriere-Effekt der Pflanzungen abgeschwächt, Wanderungen und Ausbreitungsbewegungen wieder möglich – Ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Biologischen Vielfalt!

 

Die Umsetzung der Vernetzungsstrukturen erfolgt in drei Schritten:

  1. Das Projektteam der GIZ und des GNF legt mit Partnern vor Ort die Suchräume fest und definiert Flächen, Maßnahmen und einen Kostenrahmen für die Umsetzung vor Ort.
  2. Im zweiten Schritt werden die Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette von Bananen und Ananas eingeladen, sich an der Umsetzung der Maßnahmen und der Wiederherstellung der Korridore zu beteiligen – finanziell und durch praktische Mithilfe.
  3. Die Maßnahmen werden gemeinsam Umgesetzt und vom CAP-Team begleitet und koordiniert.

 

Mit den Vernetzungskorridoren bietet Del Campo al Plato Unternehmen die Möglichkeit, sich direkt am Projekt zu beteiligen. Unternehmen entlang der gesamten Lieferlette können zur gleichen Zeit mit ihren Lieferanten und anderen Wirtschaftspartnern vor Ort gemeinsam Projekte umsetzen und diese Umsetzung vielfältig für Marketing, Kommunikation und andere CSR Belange nutzen.

 

Kommen Sie auf uns zu, wenn sie hierzu schon Ideen haben.